Referenzen
Arbyn M, Ronco G, Anttila A et al. (2012). Evidence regarding human papillomavirus testing in secondary prevention of cervical cancer. Vaccine 30 (suppl. 5):F88-99. Arbyn M, Roelens J, Cuscheiri K et al. (2013). The APTIMA HPV assay versus the Hybrid Capture 2 test in triage of women with ASC-US or LSIL cervical cytology: a meta-analysis […]
Referenzen
Andermann A, Blancquaert I, Beauchamp S, Déry V (2008). Revisiting Wilson and Junger in the genomic age: a review of screening criteria over the past 40 years. Bulletin of the World Health Organization. 86: 241-320. Bruni L, Diaz M, Castellsague M et al (2010). Cervical human papillomavirus prevalence in 5 continents: meta-analysis of 1 million […]
8. Abnahme und Präparation von Zellabstrichen von der Zervix
Leitlinien zur Abnahme von Zellabstrichen Entsprechende Leitlinien stehen sowohl für die Abstrichentnahme zur konventionellen Zytologie als auch für flüßigkeitsbasierte Zytologie (syn.: Dünnschichtzytologie) zur Verfügung; solange die Leitlinien berücksichtigt werden erweisen sich beide Methoden als gleichwertig (NHSCSP 2006); Arbyn et al. 2007). Klinische Bedingungen für einen guten Zellabstrich Die Zellabstriche sollte in der Zyklusmitte abgenommen werden: […]
Unterscheidung zwischen progressiven und reversiblen Läsionen
Das zytologische Screening war so erfolgreich in der Prävention von invasiven Zervixkarzinomen, dass das Zervixkarzinom kein echtes Problem mehr für die Volksgesundheit darstellt, weshalb die Methode aktuell auch mehr und mehr durch Nachteile und mögliche Screeningrisiken überschattet wird. In England, wo die Screeningrate seit Einführung des NHS Cervical Screening Programms 1988 sehr hoch war, wurde […]
Detektion von Frühstadien eines klinisch unauffälligen Karzinoms
Die Früherkennung von klinisch unauffälligen Karzinomen asymptomatischer Frauen, kann zu einer Erhöhung der Inzidenz am Beginn organisierter Screeningprogramme führen. Ein Audit in Southampton über 382 Karzinome aus dem Zeitraum der Jahre 1985 bis 1996 zeigt, dass bei Einführung eines organisierten Screenings anstatt eines bis zu dem Zeitpunkt durchgeführten opportunistischen Screenings mit mangelhafter Qualitätskontrolle, ein Trend […]
2. Anatomie, Histologie und Funktion der Zervix uteri (Gebärmutterhals)
Die Zervix uteri (Gebärmutterhals) bildet den schmalen unteren Teil des Uterus (Gebärmutter), er ragt in den Vaginalkanal (Scheidengewölbe). Es handelt sich um einen fibromuskuläres Organ, das von einer Schleimhautmembran ausgekleidet ist. Die Zervix uteri ist ca. 3cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 2,5cm. Die Zervix uteri geht nach oben nahtlos in das Corpus […]
Klinisches Bild, Stadieneinteilung und Behandlungsmöglichkeiten des Zervixkarzinoms
Das klinische Bild und das Wachstumsmuster des invasiven Zervixkarzinoms ist unterschiedlich. Der maligne Tumor kann sich polypoid, papillomatös oder wuchernd darstellen, er kann flach oder exulzerierend wachsen (Abbildung 4.7). Im frühen Stadium, ähnlich den meisten Karzinomen, ist sein Wachstum lokal umschrieben und auf die Zervix begrenzt; die Ausbreitung erfolgt kontinuierlich in den Gebärmutterkörper, in die […]
Das endozervikale Zylinderepithel
Das Epithel, das den Zervikalkanal und die endozervikalen Krypten auskleidet, besteht aus einreihigen, schleimproduzierenden Zylinderzellen. Diese Zellen sind schlank und hochprismatisch und gartenzaunartig formiert. Die Zellkerne sind meist randständig orientiert, der Basalmembran angrenzend. Durch die Schleimproduktion kann der Zellkern jedoch auch zur Mitte hin gedrängt werden. Bei entzündlichen Vorgängen kann es zu vermehrtem Schleimverlust kommen […]
Referenzen
Andrae B, Andersson T M-L, Lambert PC et al. (2012). Screening and cervical cancer cures: population based cohort study. BMJ e900. Doi: 10.1136/bmj.e900. Austin RM, Zhao C (2012). Type 1 and type 2 cervical adenocarcinomas: some cervical cancers are more difficult to prevent with screening. Cytopathology 23:6-12. Bansal N, Wright JD, Cohen CJ, Herzog TJ […]
Funktion der Zervix uteri
In erster Linie dient die Zervix uteri als physikalische Barriere des Uterus/Gebärmutter vor äußeren Einflüssen (aus dem Vaginalkanal). Die Zellen, die den Zervikalkanal auskleiden produzieren sauren und neutralen Schleim, dieser enthält Elektrolyte (zum Großteil NaCl) und Einfachzucker/Monosaccharide (Glykogen) in kolloidaler Lösung. Der Zervixschleim ist zähflüssig und klebrig und verschließt als natürliche Barriere den äußeren Muttermund/Portio […]